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Aktuelles

Erftcarbon passt Preise für Graphitelektroden an

Die Erftcarbon GmbH erhöht ihre Preise für Graphitelektroden um mindestens 650 bis 1.150 Euro pro metrische Tonne. Die Anpassung gilt ab sofort für nicht vertraglich gebundene Mengen. Das Unternehmen reagiert damit auf die weltweit steigenden Preise für Rohstoffe, Logistik und Energie.  

 

„Die Anpassung der Preise ist notwendig, um die Produktion von Graphitelektroden in unserem Unternehmen und damit die Versorgung unserer Kunden langfristig zu sichern“, betont Kai Portmann, Geschäftsführer der Erftcarbon GmbH. Er ergänzt: „Mit den aktuellen Preisen ist eine wirtschaftliche Fertigung in Europa nicht mehr möglich. Hintergrund sind die seit Jahren anhaltend niedrigen Marktpreise bei gleichzeitig stark gestiegenen Kosten für Rohstoffe, Energie und Logistik. Diese Situation hat sich durch die aktuellen geopolitischen Entwicklungen weiter verschärft.“

 

Die Erftcarbon GmbH reagiert auf diese Entwicklung mit Augenmaß und einer erforderlichen Preiserhöhung. Portmann betont: „Unser Anspruch lautet: Zuverlässige Belieferung und höchste Qualität. Als europäischer Hersteller von UHP-Graphitelektroden sind und bleiben wir ein verlässlicher Partner der Industrie.“

 

Portmann hatte zuletzt in der Presse und auf Branchenveranstaltungen davor gewarnt, dass Importe die europäische Produktion von Graphitelektroden verdrängen. Die zuletzt zunehmende Abhängigkeit der Elektrostahlindustrie von Importen außerhalb der EU sei zudem hochriskant und gefährde eine zuverlässige Versorgung mit Graphitelektroden und damit den Hochlauf der Produktion von grünem Stahl. Portmann: „Welche Auswirkungen eine solche Abhängigkeit mit den bekannten geopolitischen Risiken haben kann, haben mehrere Branchen in den letzten Jahren schmerzlich erfahren. Nun drohen ähnliche Folgen für die Stahlindustrie. Eine starke europäische Fertigung von Graphitelektroden ist daher unumgänglich.“